GEMA

GEMA

Was macht die GEMA

Musik soll und darf zu keiner Veranstaltung fehlen, gerade wenn die junge Generation feiert. Doch die Musikstücke sind geistiges Eigentum. Ebenso sieht dies bei öffentlicher Nutzung von Filmmaterial aus. Die GEMA, Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte, fungiert als wirtschaftlicher Verein. Für seine Mitglieder fordert die Verwertungsgesellschaft die Zahlung für Lizenzrechte an den eigenen Musik- oder auch Filmaufnahmen ein, wenn diese öffentlich verwendet werden.

Die Wahrnehmung diverser Rechte werden von den Mitgliedern an die GEMA übertragen, die danach die Vertretung dieser Künstler in der Öffentlichkeit wahrnimmt. So fordert sie die fälligen Lizenzgebühren ein und prüft, ob alle Richtlinien von Ihnen als Veranstalter auch eingehalten wurden. Je nach Einstufung der Veranstaltung bzw. der genutzten Medien wird die Gebühr für die Nutzung fällig. Nach Abzug einer Bearbeitungsgebühr wird die eingeforderte Restsumme von der GEMA an den oder die jeweiligen Künstler ausgezahlt. Sie als Veranstalter sind dazu verpflichtet, sich um den Rechteerwerb zu kümmern. Dies erfolgt bei der für Sie zuständigen GEMA Bezirksdirektion.

Haben Sie die Veranstaltung nicht ordnungsmäßig angemeldet und erfährt die GEMA davon, so müssen Sie mit nicht unempfindlichen Strafen rechnen, die meist die doppelten Gebühren zuzüglich einer Mahngebühr beträgt. Selbst wenn Sie nicht sicher sind, ob Ihre Veranstaltung zu dem GEMA-freien gehört, so sollten Sie dennoch vorab alle Eventualitäten ausschließen. So sind Sie auf der sicheren Seite.

FacebookTwitterLinkedInGoogle