Kevin

Pioner

Dekoration und Deckengestaltung

Deckenlampen und Leuchtmittel

Viele Menschen vergessen, dass auch die Zimmerdecke ein wichtiger Teil der Räumlichkeit ist. Deswegen darf beim Fußboden und der Wand nicht Halt gemacht werden, sondern auch die Decke muss richtig gestaltet sein. Dies ist durch die perfekten Lampen ganz einfach möglich. Heute gibt es schon unzählige Varianten, die sicherlich jeden Ansprüchen und Vorlieben entsprechen. Oftmals ist es jedoch schwierig, die richtige Lampe für den Raum zu finden. Jede Lampe erzielt eine eigene Wirkung. Somit sollte darauf geachtet werden, welches Beleuchtungsmittel gewählt wird. Schon ein Blick ins Internet verdeutlicht die Vielzahl an Lampenmodellen, die auf dem Markt sind.

Welche Lampe hat welche Wirkung?

Damit eine perfekte Ausleuchtung möglich ist, muss sich die Lampe vor allem nach der Architektur richten. Je nach Raumtyp können andere Lampen verwendet werden, damit diese perfekt strahlen. Bei kleinen Räumen sind nicht nur helle Farben für Decken und Wände zu empfehlen, sondern auch die passende Beleuchtung. Durch die hellen und kühlen Farben wirkt der Raum größer und die richtigen Lampen können dann für einen Tiefeneffekt sorgen. Besonders gut geeignet sind Deckenfluter. Am idealsten ist es dann, wenn diese Lichter ihren Schein in den oberen Bereich der Wand strahlen lassen. Der Raum erscheint auf diese Weise optisch höher. Weiterhin eigenen sich auch eingebaute Leuchtstofflampen oder LEDs. Diese können in die Vouten eingelassen werden und für eine gleichmäßige Lichtverteilung sorgen. Ist die Raumhöhe eines Zimmers zu niedrig, dann lohnt sich der Griff Deckenflutern. Diese spenden indirektes Licht und sorgen für mehr Höhe. Weiterhin ist auch Stimmungslicht im Deckenbereich zu empfehlen, wie auch gebündelte, brillante Halogenlichter. Bei hohen Räumen sollte eher auf Lichtdecken gesetzt werden. Durch die breit streuenden Einzelleuchten wird eine angenehme Grundbeleuchtung geschaffen. Mit einer entsprechenden Akzentbeleuchtung bekommt der Raum zusätzlich Struktur.

Die breite Palette an Lampen

Die Auswahl an Lampen ist heute einfach sehr groß und natürlich lohnt es sich dann zu schauen, welche Möglichkeiten man hat. Gerade im Bereich der Deckenbeleuchtung wird heute immer mehr auf LED’s gesetzt. Diese können geschickt in die Decke eingelassen werden und für ein angenehmes Licht sorgen. Möchte man es etwas pompöser, kann man auch zu einem Kronleuchter greifen. Auch Deckenbeleuchtung in außergewöhnlichen Formen ist im Trend und sorgt für einen gewissen Höhepunkt.

Jukebox – ein Partyknaller

Jukebox für Party

Jukebox für eine unvergessliche Party

Wer hat nicht schon einmal daran gedacht eine Party für einen Geburtstag mit einer sehr ausgefallenen Idee einzuläuten. Einen guten DJ einzuladen mag eine ausgefallene Idee darstellen, ist aber nicht sehr originell und außerdem sehr teuer. Auch die gastronomische Seite ist sehr ausgereizt und gehört eigentlich zum Standard. Man stellt sich auf die Gäste ein und bietet ein gastronomisches Ambiente, welches die Gäste begeistern kann. Vielleicht können wir sie heute von einer wirklich genialen Idee überzeugen, auf die sie noch gar nicht gekommen sind.

Wie wäre es mit einer ausgefallenen Idee für ihre Geburtstagsparty?

Es handelt sich dabei vielleicht sogar um eine kostengünstige Idee, die aber umso origineller in ihrer praktischen Entfaltung ist. Warum feiern sie ihr nächstes Fest mit einer nostalgischen Jukebox? Wer jetzt Zweifel hat, dass eine Jukebox vielleicht sehr altertümlich ist und eigentlich bereits im Jahre 1889 erfunden wurde (wir haben die Arbeit für unsere Leser erledigt und und etwas in die Geschichte der Jukebox eingelesen) der mag hier eines Besseren belehrt werden. Man kann eine moderne Jukebox nämlich mit allen modernen Innovationen füttern. Man ist auch nicht auf eine beschränkte, vorgefertigte Musikauswahl angewiesen und kann sogar seinen eigenen Microstick vom PC hineinstecken und die persönliche Musik hinaufladen. Wer auf die persönlichen Wünsche der Gäste eingehen möchte, dem bieten sich mit einer Jukebox auch sehr viele Möglichkeiten. Über Tauschbörsen oder einer Anwendung von Apple lädt man ganz einfach die favorisierte Musik herunter und lädt sie weiter auf die Jukebox.

Der persönalisierte DJ in einem nostalgischen Mantel

Es handelt sich tatsächlich um eine überlegenswerte Alternative zu einem (meist sehr teuren) DJ. Wir wollen natürlich nicht die Arbeit eines DJs herunterspielen, aber der Unterhaltungsfaktor einer Jukebox ist auch nicht zu unterschätzen. Dieses Argument wird meist gebracht, wenn es darum geht, einen DJ gegen eine alternative Unterhaltungsform auszutausche. Schon alleine der Anblick einer Jukebox dürfte die meisten Menschen überraschen. Wer rechnet denn schon mit einer nostalgischen Wunderkiste bei einer Party? Wenn dann auch noch die personalisierte Musikbibliothek mit zur Party gebracht werden kann, dann wird wohl jeder Gast begeistert sein.
Damit beginnt eigentlich schon eine sehr gute und sehr ausgelassene Stimmung unter den Gästen der Geburtstagsfeier bevor die Party überhaupt begonnen hat. Denn der Überraschungseffekt ist mit einer Jukebox garantiert und daher ist es mit Sicherheit überlegenswert, sie aufzustellen.
Es muss aber nicht unbedingt eine Geburtstagsparty sein. Dies sollte ja nur als exemplarisches Beispiel dienen. Die Jukebox ist auch für Hochzeiten oder auch Firmenveranstaltungen bestens geeignet.

Eine Reise in die Vergangenheit aber doch modern

Man mag vielleicht an dieser Stelle geteilter Meinung sein und einige Leser werden sich nun überlegen, was sie denn mit einem zeitgenössischen Relikt anfangen sollten. Zugegeben wurde die Jukebox bereits in den frühen 1950 er Jahren sehr häufig genutzt, als noch Elvis Presley und Barry Manilow den Ton der Pop- und Musikwelt angaben. Wahrlich handelt es sich um einen Geheimtip, der aber mit Sicherheit eine sehr interessante Alternative zu herkömmlicher Unterhaltung bietet.

Die modernen Geräte – Was können sie?

Wir haben eingangs erwähnt, dass die Jukebox nicht mit den älteren Geräten aus den 1950 er Jahren zu vergleichen ist. Wir wollen dabei aber festhalten, dass sie natürlich auch so ein Gerät kaufen können. Damit verbunden sind zwar nostalgische Erinnerungen an jene Zeit, als der Rock n‘ Roll noch „in“ war, aber die moderne Version der Jukebox ist auch nicht zu verachten. Hier gibt es einige Vorteile, welche für die Organisation einer Party eine tolle Erleichterung darstellen. Ganz zu schweigen, dass die meisten Menschen gar nicht von ihrer Existenz wissen, so bieten die modernen Geräten auch noch die Möglichkeit, alle neue Musikmedien wie zum Beispiel eine CD, USB, Bluetooth, Mp3, SD und MMC Speicherkarten abzuspielen. Was auch nicht zu verachten ist, das ist die Möglichkeit moderne AUX-Anschlüsse zu nutzen. Erst dadurch wird es zum Beispiel möglich, dass man die persönliche Lieblingsmusik abspielen kann.

Internetradios spielen in der heutigen Musikwelt auch eine immer wichtigere Rolle. Auch darauf muss man mit einer modernen Musikbox nicht verzichten. Fast alle modernen Geräten haben ein AM / FM-Radio eingebaut und so ist auch jede interessante Radiostation aus einem online Radiosystem kein Tabu mehr. Damit kann man noch gezielter auf die persönlichen Musikwünsche der Gäste eingehen (zum Beispiel klassische oder, moderne Musik).

GEMA

GEMA

Was macht die GEMA

Musik soll und darf zu keiner Veranstaltung fehlen, gerade wenn die junge Generation feiert. Doch die Musikstücke sind geistiges Eigentum. Ebenso sieht dies bei öffentlicher Nutzung von Filmmaterial aus. Die GEMA, Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte, fungiert als wirtschaftlicher Verein. Für seine Mitglieder fordert die Verwertungsgesellschaft die Zahlung für Lizenzrechte an den eigenen Musik- oder auch Filmaufnahmen ein, wenn diese öffentlich verwendet werden.

Die Wahrnehmung diverser Rechte werden von den Mitgliedern an die GEMA übertragen, die danach die Vertretung dieser Künstler in der Öffentlichkeit wahrnimmt. So fordert sie die fälligen Lizenzgebühren ein und prüft, ob alle Richtlinien von Ihnen als Veranstalter auch eingehalten wurden. Je nach Einstufung der Veranstaltung bzw. der genutzten Medien wird die Gebühr für die Nutzung fällig. Nach Abzug einer Bearbeitungsgebühr wird die eingeforderte Restsumme von der GEMA an den oder die jeweiligen Künstler ausgezahlt. Sie als Veranstalter sind dazu verpflichtet, sich um den Rechteerwerb zu kümmern. Dies erfolgt bei der für Sie zuständigen GEMA Bezirksdirektion.

Haben Sie die Veranstaltung nicht ordnungsmäßig angemeldet und erfährt die GEMA davon, so müssen Sie mit nicht unempfindlichen Strafen rechnen, die meist die doppelten Gebühren zuzüglich einer Mahngebühr beträgt. Selbst wenn Sie nicht sicher sind, ob Ihre Veranstaltung zu dem GEMA-freien gehört, so sollten Sie dennoch vorab alle Eventualitäten ausschließen. So sind Sie auf der sicheren Seite.

Musik

Musik

Musik für gute Laune

Nicht umsonst heißt es, mit Musik geht alles leichter. Sie ist ein Allheilmittel, denn sie kann die Stimmung heben, aber auch in tiefe Entspannung versetzen, Sie zu Höchstleistungen antreiben und noch viel mehr! Musik begleitet die meisten Menschen beinahe den ganzen Tag, denn überall kann man die unterschiedlichsten Stücke und Melodien hören.

So haben Sie die Möglichkeit, sich auf herkömmliche Weise über das altbewährte Radio mit Musik berieseln zu lassen oder auch über das Internet über diverse Portale. Hier können Sie Musik live oder on demand streamen und sich so eine eigene Playlist zusammenstellen. Allerdings sind die Angebote nicht immer kostenfrei und auch die Preise für die Dienste unterscheidet sich von Anbieter zu Anbieter. Für Vielhörer kann sich in einem solchen Fall eine Musik Flatrate rechnen, die den beinahe grenzenlosen Musikgenuss möglich macht. Dies ist mittlerweile auch nicht mehr auf den heimischen Rechner begrenzt, denn dank modernster Handytechnik sind solche Angebote auch für Sie als Handynutzer buchbar.

Doch egal, welche Musikrichtung Sie letztlich bevorzugen, wichtig ist, dass Sie sich beim Hören gut fühlen und sie von den Liedern und Texten berührt werden. Denn Musik ist und bleibt ein Ausdruck von Gefühlen, die oftmals auch mit den passenden Worten unterstützt wird.

Strompreise

Mehr Kosten für Energie

Was ist die Aufregung groß: Die Stromerzeuger wollen die Strompreise kräftig um bis zu 15% anheben.

Schnell! Ruft das Kartellamt zu Hilfe! Diese Superbehörde wird schon richten.

Hey Leute, ihr habt Superman und Robin vergessen!

E-on, EnBW, RWE, einen Schlitzohren hab ich jetzt vergessen. So heißen die Urheber, die uns nun das Geld zum Leben stehlen wollen. Vier große Konzerne.
Wozu die Aufregung? War doch völlig klar, daß das passieren würde. Gib den Megakapitalisten ein Monopol und sie nutzen es aus. Das ist Kapitalismus. Ist die Erkenntnis denn so neu? Nein! das gab es schon zu Beginn der Industrialisierung. Z.B. in England. Man nannte es Manchesterkapitalismus.

O.K. zwischendrin hatten wir auch mal eine soziale Marktwirtschaft. Aber wen wunderts, daß die Dinge zunehmend unter die Räder kommen, wenn man als Staat, der ja dagegen Regeln schafften soll, nicht nur nichts tut, um den Ausgleich zu erhalten, sondern die Einflußnahmemöglichkeiten freiwillig reduziert?
Ich meine die Beteiligungen. Wer die Aktienmehrheit hat, hat das Sagen. Und wenn man wenigstens eine Sperrminorität hat, kann wenigstens bestimmte Dinge verhindern.

Aber man brauchte ja Geld – viel Geld. Damit der heißersehnte Euro kommen konnte. Ja, der T-Euro, der nicht nur gefühlt alles teurer gemacht hat. Und da hat unser Theo (Waigl) eben das Tafelsilber verhökert. All die schönen Beteiligungen. Und nun schaut die Politik zu, wie die Konzerne Politik machen. Und die letzte Gegenwehr wird durch die Lobbyisten geknackt. Die letzten Aufrechten schauen zu, wie sich die Anderen die Posten und Pöstchen in Aufsichtsräten oder Verbänden in die Tasche stecken.

Inzwischen haben die Industriekapitäne begriffen, daß der Staat handlungsunfähig geworden ist und nun beginnt die Preisanhebungsspirale. Vorgemacht hat es der Staat selbst mit seinen ständigen Steuererhöhungen: Mineralölsteuer, Mehrwertsteuer, Versicherungssteuer. Da will man eben auch was abhaben vom Kuchen, kann man doch verstehen. Die Bevölkerung stöhnt ein bischen auf – das wars. Harsche Kritik der Presse ob dieser Habgier? Fehlanzeige!
Bei den Milchpreisen hat man es auch schon vorgemacht. Nur gibt es da eben doch noch einen Markt, der die Sache wieder relativiert. Schaun wir mal, was passiert, wenn die ganze Lebensmittelbranche in der Hand von nur noch vier Konzernen ist, sagen wir mal, Aldi, Lidl, Rewe, Tengelmann. Ob es dann auch noch funktioniert?

Das Kartellamt solls richten? Na, da sind wir aber gespannt, wie das gehen soll. Eine kleine Behörde mit unterbezahlten Beamten soll gegen Weltkonzerne anstinken? Mit unterbezahlt meine ich natürlich, dass man mit Besoldungsgruppe A13 keine Spitzenkräfte anwerben kann, die sich so durch die im Zweifel getürkten Geschäftsunterlagen durchwühlen, dass die Manipulationen auffliegen und die Wahrheit ans Licht kommt. Und: Wieviel Gewinn will denn das Kartellamt den Unternehmen denn zubilligen. Oder wird es nur versuchen zwischen den Konzernen zu vergleichen? Vier Konzerne, die das selbe Interesse haben, sollten hier nicht zusammenarbeiten? „Wunder gibt es immer wieder“ wird man wohl im Kartellamt singen und wehmütig an die Zeit denken, als Katja Ebsteins Lied ein Hit war und das Kartellamt solch unmögliche Aufgaben nicht zu erfüllen hatte.
Alles Gerede von der Politik also wieder nur Theaterdonner fürs Wahlvolk. Die Politik ist hilflos, am Ende bankrott.

Und was für einen Schwachsinn man in der Zeitung liest: Der Ölpreis sei nur wenig gestiegen. Wir bezahlen Öl mit Dollars und der Euro ist so stark wie nie. Am 10.7.07 war der Euro 1,37 US-$ wert und heute fast 1,42 US-$, also 5% mehr! Mitte Juli kostete das Faß Öl noch ca. 78$ Heute sind es 83 $, also 6,4% mehr, wobei der Preis noch vor wenigen Tagen 76,50 $ lag. Anfang Februar lag der Ölpreis übrigens noch bei unter 55 $ und der Dollar bei 1,29. Der Währunskurs lag also knapp 6% niedriger als am 10.7., aber der Ölpreis 29% niedriger. Haben wir Verbraucher davon profitiert? Ich glaube kaum. Geht die Gewinnschere auf, bleiben die Preise wie sie sind. schließt sich die Schere, werden die Preise erhöht. So wird der Gewinn immer höher. Die Reichen werden reicher, die Armen ärmer.

Willkommen in der schönen Welt des weltweiten Kapitalismus.

Unser Kurztripp mit der Celebrity Silhouette

Celebrity

Das Kreuzfahrtschiff der Reederei Celebrity Cruises wurde im Juni 2011 in Papenburg fertiggestellt, in Hamburg ging die Celebrity – Silhouette nach der Schiffstaufe auf Jungfernfahrt . Rom und Venedig gehörten zu den Abfahrtshäfen auf ihrem Weg durchs Mittelmeer.

Zur Geschichte und Grösse:

Im Auftrag der Celebrity Cruises Reederei wird in der Papenburger Meyer Werft die Celebrity Silhoutte gebaut. Im Juni 2011 ausgedockt gehört das Schiff zur Solstice- Klasse. Im Vergleich zu den vier voran gebauten Schiffen, z.B. der Celebrity Solstice, wurden bei der Celebrity Silhouette ettliche Änderungen vorgenommen. So steht den Passagieren jetzt ein 2000 quadratmeter grosser Echtrasen zur Verfügung. Mit einer Grösse von 319 m, einer Breite von 36,80 m , einem Gewicht von 122.000 Tonnen, und einer Geschwindigkeit von 24 Knoten stehen 19 Decks für 2850 Passagieren zur Verfügung. Der Heimathafen der Celebrity Silhouette ist Valetta,und sie fährt unter der Flagge von Malta.

Angesteuerte Regionen:

In den Sommermonaten führt der Weg der Celebrity Silhouette durchs Mittelmeer, ab Winter 2012 bereist sie auch die östliche und westliche Karibik.

Zur Ausstattung:

Der zweistöckige Weinturm mit 480 verschiedenen Weinen bietet im Hauptrestaurant Grand Cuvee den mittelpunkt für anspruchsvolles Ambiente. Das Murano Restaurant lockt mit klassischen und modernen Gerichten.Im italienischen Steakhouse Tuscan Grill findet man erlesene Speisen und ausgewählte Weine. Doch nicht nur für das leibliche Wohl ist gesorgt. In den Lown Clubs spielt man eine Partie Boule, oder geniesst in den Alcoves, einer Sitzgelegenheit im Strandkorbstil, das blaue Meer. Das Freizeitprogramm findet z.B. mit fachkundigem Personal statt,das Einblicke in Malen , Zeichnen oder der Perlenkunst gibt. Auch Kurse zum Kochen und dekorieren feiner Speisen werden geboten.

Entspannung findet man im Solarium- Poolbereich, der Hauptpool und zwei Whirlpool stehen zur Verfügung. Personal Trainer helfen auch im Urlaub fit zu bleiben und die modernen Geräte im Fitness – Center zu nutzen. Kabinen stehen in verschiedenen Arten zu Verfügung, z.b. die Suite mit eigenem Butler,die Aqua Class Kabine, Deluxe Balkonkabine, Aussenkabine mit Meerblick. Das Abendprogramm besteht von der Live Musik bis zur Theateraufführung, und im Casino kann man ausser Spielen noch etwas über Glücksspiele erlernen. Die Celebrity Silhouette ist somit ein voll ausgerüstetes Kreuzfahrtschiff, auf dem Urlaub viel Spass bringt.

Anonymous

Der jüngste Angriff auf Facebook wurde abgeblasen, aber der Streit um die Attacke führte innerhalb der Anonymus-Bewegung zu einer Grundsatzdiskussion. „Jeder kann bei Anonymus mitmachen, jeder kann seine Aktionen einbringen“, sagt der 30jährige Niederländer Kees. Seinen Nickname im Netz will er nicht verraten. Auch Kees ist nicht sein richtiger Vorname. Den hat er nur für die Dauer unseres Gesprächs angenommen, genau so wie Ilka und Brian.

Mit Kees, Ilka und Brian habe ich mich unter schon konspirativ zu nennenden Umständen getroffen, um über die Diskussion innerhalb der Anonymus-Bewegung während der vergangenen Wochen zu sprechen und um zu erfahren, wie Anonymus sich künftig aufstellen will.

Die Anonymus-Aktiven sind auf der Suche nach einer zivilgesellschaftlichen Organisationsform. Das scheint nach den Diskussionen des 5. November 2011 noch schwieriger als zuvor.
Kees, etwas älter als 30, von Beruf Systemanalytiker, bezeichnet sich als libertärer Liberaler. Er engagiert sich bei Anonymus, weil er glaubt, dass die Regierungen Europas und der USA die europäischen Freiheitsideale verraten haben. Erträglich scheint ihm die Situation allenfalls in Kanada.

Brian, ein Endzwanziger, wohnt und arbeitet im schottischen Edinburgh und sieht das Problem globaler: „Weltweit werden Bürgerechte abgeschafft, Menschenrechte mit Füßen getreten, Netzressourcen für die Überwachung der Bürger missbraucht“. Anonymus ist nach seinem Dafürhalten die Gegenbewegung dazu.

Enttäuscht gibt sich Ilka, Mitte 20, Philosophie-Studentin an einer deutschen Universität. Sie hat sich Anfang 2011 stark für die Demokratie-Bewegung in Ägypten eingesetzt, hat Ersatzrouter eingerichtet, als das Mubarak-Regime Ägypten zu Teilen vom Internet abgeklemmt hatte, besorgte Serverkapazitäten in Westeuropa und verausgabte sich regelrecht bei der Koordinierung des Netzwiderstands und beim Aufbau einer Infrastruktur für die nordafrikanische Protestbewegung. „Im Ergebnis haben wir nichts bewirkt“, resümiert Ilka. Sie hat sich seit dem Facebook-Sreit etwas zurückgezogen aus der Anonymus-Szene.

Der ohnehin nur sporadische Kontakt, den viele Netzaktivisten in gelegentlichen Chats pflegen, ist noch seltener für Ilka geworden. Einerseits bedauert sie das, „andererseits ist as die notwendige Konsequenz aus der Entwicklung der letzten Wochen“, sagt sie mit etwas Trotz in der Stimme.

„Der Streit um die angekündigte Facebook-Attacke hat gezeigt, dass die Aktionsräume für den Einzelnen bei Anonymus sich verändert haben“, urteilt Brian. In der Folge hätte sich die besonders Aktiven der Occupy-Bewegung zugewandt, um ihren Protest in der analogen Welt hörbarer zu mchen und auch ein wenig aus der Cyber-Ecke herauszukommen.

„Anonymus steht an einem spannenden Punkt“, meint Kees. Entweder gebe sich die Bewegung eine klare Struktur oder sie wende sich wieder den Aktionen Einzelner zu, die sich kurzzeitig zu einer Kampagne verabreden. „Aktionen Einzelner abzulehnen und deren Freiheit damit zu begrenzen ohne klare Legitimation, die immer strukturell verankert sein muss, das geht nicht“, meint Ilka.

So unterschiedlich die Motive nicht nur dieser drei Anonymus-Aktiven sind, in einem Punkt stimmen sie mit vielen Netzaktivisten überein: Anonymus kämpfe für die Freiheit des Netzes und des Individuums. „Deshalb brauchen wir die spektakulären Aktionen, wie im Dezember 2010 gegen Amazon“, betont Brian.

Doch es wurde schwieriger, sich auf solche Aufsehen erregenden Kampfmaßnahmen innerhalb der Anonymus-Bewegung zu einigen. „Vor zwei Jahren haben drei oder vier Aktivisten schnell mal eine Aktion angestoßen und dann haben viele tausend mitgezogen“, blickt Kees zurück. Das habe sich grundlegend geändert. Wenn ein Einzelner mit einer Aktion vorpresche, werde er, wie bei der geplanten Kampagne gegen Facebook, oft schon in der Vorbereitungsphase ausgebremst. „Es fehlen klare Entscheidungsstrukturen“, stellt Ilka nachdrücklich fest.

Bisher seien solche Entscheidungsstrukturen obsolet gewesen. „Die Entscheidung lag bei den Einzelnen, denn: Du bist Anonymus“, meint Ilka. Der Fall Facebook habe aber deutlich gemacht, dass sich diese Kampagnenentwicklung nicht mehr in der gewohnten Form realisieren lasse.

Deshalb versuchen nun einige Anonymus-Aktive zivilgesellschaftliche Strukturen zu entwickeln und zu etablieren. „Anonymus ist zwar eine gut aufgestellte Protestbewegung, die sich für Freiheitsrechte und faire Politikbedingungen einsetzt“, meint Kees, kommt jedoch sofort zum großen „Aber“: „Bisher wurde dieser Protest mehr oder weniger ohne Organisationsform von Einzelnen auf Zeit getragen“. Die Occupy-Bewegung habe aber gezeigt, dass übergreifende Organisationsstrukturen mit langfristigen Zielen unabdingbar seien. „Das haben die Anonymus-Aktiven von ihrem Engagement bei Occupy mitgenommen“, meint Kees.

Wenn Anonymus diese zivilgesellschaftlichen Organisationsformen ausgebildet habe, dann sei die Zeit reif für die nächste Kampagne. „Ihr werdet von uns hören, bald, spätestens im Frühjahr“, meinen die drei Aktiven zum Abschied.

Youtube: https://www.youtube.com/user/AnonymousWorldvoce